Schattierungen. Lutry. 17.06.2025. 18.5x28 cm.
Schattierungen. Lutry. 17.06.2025. 18.5x28 cm.
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Shades. Lutry. 17.06.2025
Dieses originale Öl-Freiluftgemälde entstand im Juni 2025 in Lutry, Schweiz, am Ufer des Lac Léman (Genfersee). Direkt im Freien gemalt, erforscht das Werk Reflexionen, Farbschwingungen und die sich wandelnde Beziehung zwischen Wasser, Licht und Schatten an einem Sommertag am See.
Die Komposition ist um Reflexionen und nicht um die Objekte selbst herum aufgebaut. Bäume, Figuren und das Seeufer erscheinen nur kurz am oberen Rand des Gemäldes, während der größte Teil der Oberfläche ihrer fragmentierten Präsenz im Wasser gewidmet ist. Die Landschaft löst sich in Reflexionen auf und verwandelt feste Formen in wechselnde Felder aus Farbe und Licht.
Dicke Schichten Ölfarbe erzeugen eine stark strukturierte Oberfläche, bei der jeder Pinselstrich Teil des visuellen Rhythmus des Bildes wird. Blau-, blasse Violett-, Türkistöne, sanfte Grüntöne und warme Farbakzente interagieren auf dem Wasser und erzeugen eine Atmosphäre, die gleichzeitig leuchtend und instabil wirkt. Die Reflexionen scheinen auseinanderzubrechen und sich neu zu formen, wodurch die konstante Bewegung des Lichts auf dem Lac Léman eingefangen wird.
Anstatt eine spezifische Ansicht von Lutry darzustellen, konzentriert sich das Gemälde auf die Wahrnehmung selbst. Der Titel Shades bezieht sich nicht nur auf Schatten, sondern auch auf subtile tonale Variationen und flüchtige Übergänge zwischen Farbe, Reflexion und Atmosphäre. Das Thema wird zur Erfahrung, ins Wasser zu blicken und zu beobachten, wie sich die Realität in abstrakte Lichtfragmente verwandelt.
Lutry, gelegen in der UNESCO-Weltkulturerbe-Landschaft Lavaux, ist bekannt für seine wechselnden Seeufer-Reflexionen, die durch das Zusammenspiel von Wasser, Himmel, Vegetation und saisonalem Licht entstehen. An den Ufern des Lac Léman werden Reflexionen oft so visuell kraftvoll wie die Landschaft selbst und schaffen Szenen, die sich den ganzen Tag über ständig verändern. (whc.unesco.org, lavaux-unesco.ch)
An diesem Junitag spiegelte das Wasser sowohl die Helligkeit des Sommers als auch die kühleren Töne, die in den Schatten verborgen lagen. Das Ergebnis war ein zartes Gleichgewicht zwischen Beobachtung und Abstraktion, bei dem sich die sichtbare Landschaft allmählich in Farbe, Textur und Atmosphäre auflöste.
Dieses Werk entstand während einer einzigen Plein-Air-Malsitzung und bewahrt eine flüchtige Begegnung mit Licht und Reflexion in Lutry. Das Gemälde hält nicht nur einen Ort fest, sondern auch ein spezifisches visuelles Erlebnis, das nur für einen kurzen Moment existierte, bevor es sich wieder veränderte.
Diese Arbeit gehört zu meiner fortlaufenden Serie, die Lutry, Lavaux und den Lac Léman gewidmet ist. Jedes Gemälde hält eine direkte Begegnung mit Atmosphäre, Licht und der wechselnden Oberfläche der im Freien beobachteten Landschaft fest.
Original Plein-Air-Ölgemälde von Olga Tacan.
Ort: Lutry, Waadt, Schweiz
Thema: Reflexionen, Wasser und Sommerlicht am Lac Léman (Genfersee)
Region: UNESCO-Weltkulturerbe Lavaux
Medium: Ölmalerei
Gemalt am: 17. Juni 2025
Öl auf Papier
Plein-Air-Malerei
Größe 18,5 x 28 cm
Größe mit Passepartout 30 x 44 cm
Datum: 17. Juni 2025
Ort: Lutry, Schweiz
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